Hallo zusammen,
mein Name ist Finn Siebeneich, und ich studiere Medien- und Kommunikationsmanagement am Macromedia Campus in Leipzig. Derzeit bin ich im siebten Semester, meinem Bachelorabschluss- Semester. In diesem Beitrag möchte ich euch einen ehrlichen Einblick in mein Praktikum bei Exclusiv Events Leipzig geben.
Dabei erzähle ich euch von meinem etwas unkonventionellen Weg ins Unternehmen, meinem Alltag während der sechs Wochen Probezeit und schließlich meiner Kündigung am Ende dieser Phase.
Doch zunächst ein paar Worte über das Unternehmen selbst:
Das Unternehmen
Exclusiv Events Leipzig, kurz EEL, bezeichnet sich auf seiner Homepage als führende Eventagentur in Leipzig. Das Unternehmen bietet eine Rundumbetreuung für Veranstaltungen – von der ersten Idee bis zur vollständigen Umsetzung. Zu den Events gehören Incentives, Tagungen, Kongresse, Fortbildungen, Seminare, Firmenfeiern, Weihnachtsfeste, Gala-Dinner, Charity-Events und Partys.
Geführt wird die Agentur von Hendrik Dantz und ist Teil der C/O Gastronomiebetriebe Dantz e.K. Der Hauptsitz von EEL befindet sich zentral am Leipziger Markt. Das Netzwerk der C/O Gastronomiebetriebe Dantz e.K. umfasst bekannte Locations wie das Barfuß, den Barfußz Club, das Central Kabarett, den Blauen Salon, das Feuer Wasser Eis Kochstudio, das Haus Leipzig, das Passion, das Spizz und den Spizz Club, das Stadtbad Leipzig, die Milchbar Pinguin, das Glashaus im Clarapark, Ćentral, das Mückenschlösschen und Zum Coffee Baum.
Wie ich meinen Praktikumsplatz bekam
Neben meinem Studium habe ich als Barkeeper im Spizz Club gearbeitet. Dort traf ich auf jemanden, der für die Überprüfung von Veranstaltungen zuständig war und diese später im Büro präsentierte. Neugierig fragte ich ihn, was genau sein Job bei EEL sei. Nachdem er mir davon erzählt hatte, fragte ich, ob das Unternehmen Praktikanten suche.
Daraufhin wollte er wissen, ob ich Erfahrung mit Adobe-Programmen habe. Ich bejahte die Frage, und nach einem Handschlag wurde ich kurze Zeit später zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, um das Unternehmen und meinen potenziellen Ansprechpartner besser kennenzulernen. Das Gespräch verlief erfolgreich, und so sicherte ich mir meinen Praktikumsplatz – auf recht unkomplizierte Weise.
Meine Aufgaben
Während meines Praktikums übernahm ich zahlreiche Aufgaben. Dazu gehörten unter anderem:
Ein Beispiel für meine Aufgaben im Bereich Akquise: Ich nutzte die Accounts des Spizz Clubs und der Sisterhood, um weibliche Nutzer, die den Kanälen noch nicht folgten, per Direct Message (DM) zur Sisterhood-Party einzuladen.
Allerdings waren viele meiner Tätigkeiten recht repetitiv und wenig herausfordernd. Zu meinen häufigsten Aufgaben zählten das Kopieren, Einfügen, Löschen, das Reinigen der Kaffeemaschine und diverse Botengänge.
Das schnelle Ende
Nach etwa drei Wochen hatte sich diese monotone Arbeit deutlich auf meine Motivation ausgewirkt. Ich fragte immer häufiger, ob es noch etwas zu tun gäbe oder ob ich nach Hause gehen könne. Kurz vor dem Ende meiner Probezeit wurde mir schließlich gekündigt – zu meiner Erleichterung. Rückblickend war ich sogar froh, dass mir jemand diese Entscheidung abgenommen hat, denn dieses Praktikum war definitiv nicht das Richtige für mich. Fairerweise muss ich zugeben, ich habe mich in meiner Probezeit einmal krank gemeldet, hinzu kommt meine mangelnde Motivation und definitiv immer das Fragen, ob ich schon gehen kann.