7. February 2024 | Von Giulia Isoni 

Die Markengründung einer Fashion Linie

Während meines Praktikums hatte ich die einzigartige Möglichkeit, bei einer Markengründung dabei zu sein.

Die Markengründung einer Fashion Linie

In meiner ersten Woche in meinem Unternehmen hatte ich ein Meeting mit meiner Teamleiterin, die mich in die Projekte einführte, bei denen ich mitwirken durfte. Eins dieser Projekte war die Gründung einer männlichen Fashion Linie, die über Amazon verkauft werden sollte. Zwei Brandnamen waren für die neue Marke schon eingetragen, alles andere war jedoch noch offen. Ein paar genauere Informationen habe ich zu der Marke noch bekommen. Das Start-Sortiment sollte Oversized Heavy Hoodies und Hosen, möglicherweise Cargo Hosen beinhalten, und die Marke soll Ende 2024/ Anfang 2025 gelauncht werden. Was den Rest angeht sollte ich mir selbst Gedanken machen, Recherche anstellen und ihr meine Ideen in einem zweiten Meeting pitchen…

Mein erster Schritt war es in einer Präsentation zu Brainstormen, in welche Richtung die Marke gehen sollte. Da die Produkte marktplatzorientiert sein sollten und nicht zielgruppenorientiert, musste ich erstmal Recherche anstellen, welches die beliebtesten Produkte für Männer sind. Da kamen mir die ganzen Wettbewerbsanalysen aus dem Studium zugute, denn ich konnte durch Wettbewerber den durchschnittlichen Preis ausmachen, die beliebtesten Farben und Schnitte erkunden und an den Kundenbewertungen Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge für unsere Marke filtern.

Außerdem sollte ich mich für einen der zwei eingetragenen Brandnamen entscheiden und mithilfe einer Website ein Logo erstellen. Ich konnte mir Gedanken machen, wie das Logo auszusehen hat, ob es bestickt oder bedruckt werden soll und wo es auf den Hoodies platziert werden soll.

Nach meinem ersten Pitch hatten meine Leiterin und ich meine Ideen diskutiert, damit wir die gleichen Vorstellungen von der Marke haben. Ich war dankbar und erleichtert, dass meine Teamleiterin mir in den meisten Punkten zustimmte und dass sie mich nach meiner Meinung zu jedem Aspekt und Detail gefragt hatte. Ich konnte meine Ideen einbringen und ihr offen von meinen Vorlieben bezüglich Form und Farbe erzählen.

Anschließend mussten Lieferanten für die Produkte gefunden werden, weswegen ich eine kurze Version der Präsentation erstellt hatte und diese unseren schon in Verbindung stehenden Lieferanten in der Türkei geschickt hatte.

Einer dieser Lieferanten hatte sich auch sofort gemeldet und war bereit, dieses Projekt zu übernehmen. Dazu brauchte er jedoch mehr Informationen zu den Produkten. Zum einen brauchte er die Maße, auch Techpacks genannt, zu den Hoodies und die Größe des Logos.

Nachdem wir ihm alle Informationen geschickt hatten, haben wir auch schon das erste Sample geliefert bekommen. Dabei ging es erstmal nur um die Maße des Hoodies und ob wir an der Größe etwas verändern wollten.

In dem nächsten Schritt ging es um die Auswahl der Materialzusammensetzung, damit der Hoodie weich und elastisch ist und er den Kundenerwartungen entspricht.

Die restlichen Schritte werde ich wohl leider nicht mitbekommen, da mein Praktikum schon in einem Monat endet. Aber ich war sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich machen durfte und hatte viel Spaß meine Vorstellungen umzusetzen.

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