11. November 2022 | Von Nele Johann 

Spring has sprung!

Jetzt ist schon über die Hälfte des Semesters vorbei.
Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell. Allmählich merkt man, dass der Frühling da ist, denn es regnet immer seltener. Es gab tatsächlich schon den ein oder anderen Tag mit viel Sonnenschein und 27°C.

Spring has sprung!

Ich fühle mich an der Uni, wie auch in Perth sehr gut aufgehoben und angekommen. Alle Australier /innen, denen ich bisher begegnet bin, sind sehr nett und hilfsbereit und geben mir das Gefühl, dazu zu gehören.

Die Vorlesungen der Uni sind nach wie vor strukturiert und sehr informativ, alle Dozent:innen wirken kompetent. Sie alle haben in der Vergangenheit in der Filmbranche gearbeitet und wissen daher, wovon sie reden. Der Ablauf eines Semesters ist hier allerdings ganz anders als in Deutschland und für den /die eine /n oder andere /n sicherlich gewöhnungsbedürftig: Statt sämtliche Projektarbeiten, Filme und Hausarbeiten am Ende des Semester abgeben zu müssen, gibt es in jedem Fach im Schnitt 3 Abgaben, die über das Semester verteilt gestaffelt sind. Diese bauen oft aufeinander auf. Das bedeutet, dass man eigentlich immer auf eine Deadline hin arbeitet und am Ball bleiben muss. Doch es hat den Vorteil, dass Student:innen gar nicht erst die Gelegenheit kriegen, Dinge schleifen zu lassen und dann am Ende des Semesters alles auf einmal machen zu müssen.

Perth ist sehr schön. Wer sich eine hektische Millionenstadt wünscht, ist hier wohl an der falschen Adresse. Doch wer einen entspannten Ort mit viel Natur vorzieht, wird hier sicherlich froh. Wer aus München oder Köln hier her kommt, wird sich erst daran gewöhnen müssen, dass nicht alle 5 Minuten eine Straßenbahn fährt und sämtliche Läden bis spätabends geöffnet haben. Doch ich bin bisher noch immer von A nach B gekommen und schätze den Charakter der Stadt. Die Menschen gehen miteinander um, als wäre Perth ein kleines Dorf und jede /r würde jede /n kennen!

Ich mache gerne Ausflüge zu den verschiedenen Stadtteilen Perths: Leederville und Fremantle sind charmante Orte mit vielen Läden und Lokalen. Hier herrscht immer reges Treiben. Aber auch, wenn ich mir ein bisschen Ruhe wünsche und in der Natur sein möchte, muss ich nicht weit fahren. Dann bietet sich zum Beispiel Heirisson Island am Swan River, auf der freilebende Kängurus und Pelikane zu finden sind.

Ich bin immer noch sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, hier her gekommen zu sein und kann es nur empfehlen!

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