28. December 2024 | Von Graepler Lea  

Sevilla – nos vemos  

Sevilla – nos vemos  

Nach 4 aufregenden Monaten neigt sich unsere Zeit dem Ende, im wunderschönen Sevilla. Die Zeit verging wie im Fluge und wir können selbst noch kaum fassen, dass es für uns in ein paar Tagen schon wieder zurück nach Deutschland geht. Dementsprechend könnte aber der Zeitpunkt nicht besser passen, um nochmal auf das Auslandssemester zurückzublicken und euch vielleicht noch ein paar Sachen mit auf den Weg zu geben, falls ihr auch überlegt hierherzukommen.

 

Uni-Leben: Anders als gedacht

Fangen wir mit einem der wichtigsten Aspekte im Leben hier an: die EUSA. Unser Uni-leben war hier sehr interessant und abwechslungsreich. Es erwartet euch ein schon sehr anderes System, als ihr es aus Deutschland vielleicht gewohnt seid und auch wir mussten uns erstmal an die Umstellung gewöhnen. Der erste Unterschied ist eindeutig, dass hier zu jeder Zeit Anwesenheitspflicht herrscht und auch meistens die Anwesenheit kontrolliert wurde, da sie hier auch zur Bewertung zählt. Das führt zwar dazu, dass man weniger Freiheiten hat als in Deutschland, jedoch trägt es dazu bei, dass wir viel mehr im Uni-Leben gesteckt haben und auch mehr mit den Leuten vor Ort connecten konnten. Auch Gruppenarbeiten zeigten, dass die EUSA viel Wert auf die Gemeinschaft legt und dass man untereinander gut zusammenarbeiten kann. Das kann Vor-und Nachteile haben, doch meist war es ganz schön in einem Team arbeiten zu können und jemanden zum Austausch zu haben.

Es wird hier in Spanien außerdem viel Wert auf Präsentationen und Mitarbeit gelegt, was uns etwas ein „Schul-Gefühl“ gegeben hat, woran wir uns dementsprechend auch erstmal dran gewöhnen mussten. Was in der Zeit an der EUSA klar wurde, ist dass die Uni alles dafür tut, dass die Studenten gerne ihre Zeit vor Ort verbringen. Gerade das International Office hat sich viel Mühe mit den Internationalen Studenten gegeben und viel auch außerschulische Aktivitäten angeboten, was immer eine sehr schöne Abwechslung bot.

 

Die Stadt: Immer was los

Das führt uns direkt zum nächsten Punkt und unserer Meinung nach auch dem schönsten Punkt: die Stadt Sevilla. Wir sind mit der Erwartung hierhergekommen, auf eine schöne und kulturreiche Stadt zu treffen. Diese Vorstellungen hat die Stadt vollkommen übertroffen. Sevilla hat so viel zu bieten und ist wirklich die perfekte Studentenstadt. Kultur und Tradition trifft hier auf Moderne. Jugend trifft auf Alter. An jeder Ecke ist immer was los, egal wo man hinschaut. Man spürt auf den Straßen die Lebensfreude der Spanier und das steckt einen regelrecht an. Die Kathedrale und die Setas waren wohl zwei der Highlights in dieser Stadt. Beides komplette Kontraste aber gerade das vermittelte den Charme dieser Stadt. Hier eine kleine Info für euch: Karten für die Setas bekommt ihr online und vor Ort. Wenn ihr aber zur (unserer Meinung nach) besten Zeit kommen wollt, nämlich zum Sonnenuntergang, empfiehlt es sich diese bereits online zu reservieren. Da auch noch eine kleine Info: Viele Bezahlvorgänge sind online in Spanien, vor allem für Attraktionen, kann man nur mit Kreditkarte bezahlen, was bei uns manchmal zu einem Problem führte. Spaziergänge am Fluss und stetige Besuche, die von der EUSA nur 5 Minuten Fußweg entfernt waren, gehörten zum Programm. Es ist nicht weit ausgeholt, um zu sagen, dass wir uns alle in die Stadt verliebt haben. Wir beide waren ebenfalls auf einem von der Uni organsierten Trips nach Cordoba und Granada. Viele haben gesagt, dass Granada die schönste Stadt Spaniens sein soll. Granada war schön, aber uns war nach dem Ausflug klar: Für uns ist Sevilla die schönste Stadt Spaniens.

 

Meet me at midnight – oder später

Zur Stadt und vor allem zum Auslandssemester gehört auch, die Partys in der Stadt zu entdecken und wenn eins sicher ist, ist es, dass die Spanier gut Feiern können und das vor allem spät. Während in Deutschland die meisten Partys schon relativ spät anfangen, setzt Spanien nochmal einen drauf. In den meisten Clubs wird es erst so richtig voll gegen 2 Uhr nachts. Anzumerken ist auch, dass natürlich viel Reggaeton läuft, was nun nicht immer den Musikgeschmack eines jeden trifft. Wenn man sich aber drauf einlässt, kann es sehr viel Spaß machen.

Hier in Sevilla sind die Veranstaltungen vom Erasmus Club Sevilla sehr beliebt bei allen internationalen Studenten. Durch ECS kann man die angesagtesten Clubs der Stadt sehen, wo zusammen mit Spaniern die Nacht zum Tag gemacht wird. Hier gab es z.B. auch eine German Party im Club Uthopia, wo auch deutsche Musik lief. Wenn ihr wisst, dass ihr gerne auf Partys geht, dann können wir euch die ECS-Card empfehlen, mit der ihr oft kostenlosen oder vergünstigten Eintritt auf alle Partys bekommt.

 

Die Sonne: Unser stetiger Begleiter

Abschließend müssen wir auch nochmal über das Wetter reden. Es hat sich zwar fast jeder Professor darüber lustig gemacht, dass wir internationalen Studenten für das Wetter in den Süden Spaniens kommen, aber es ist die Wahrheit.

Selbst jetzt im Dezember haben wir fast durchgehend sonnige Tage, auch wenn es sich mit knapp 15 Grad etwas abgekühlt hat. Insgesamt hatten wir vielleicht 3 Wochen Regen ansonsten war es warm und sonnig, was den Aufenthalt hier nur noch schöner gemacht hat.

Insgesamt vermissen wir diese Stadt und das Leben hier jetzt schon, obwohl wir noch hier sind. Die Zeit hier hat uns wachsen lassen und so viele neue Eindrücke gegeben. Und auch wenn nicht immer alles perfekt gelaufen ist und es auch schwere Tage gab, war es eine abwechslungsreiche, prägende und wunderschöne Zeit in dieser wunderschönen Stadt. Und vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust euch bald selbst davon überzeugen zu lassen!

Danke Sevilla!

Lea und Lilly

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