Am 22. September hat mein Auslandssemester am Istituto Marangoni in Florenz begonnen – und jetzt, ein paar Monate später, fühlt es sich fast surreal an, dass die Hälfte der Zeit schon vorbei ist. Was am Anfang alles neu, aufregend und ein bisschen überwältigend wirkte, ist inzwischen zu meinem Alltag geworden.
Studium und Uni-Alltag
In den letzten Monaten bin ich viel tiefer in die Inhalte eingestiegen und habe einen klaren Eindruck davon bekommen, wie anspruchsvoll und praxisnah das Studium hier ist. Die Dozentinnen und Dozenten bringen viel Erfahrung aus der Branche mit und genau das macht den Unterricht so wertvoll. Die Projekte sind intensiv, aber man merkt jedes Mal, wie viel man daraus mitnimmt.
Auch in meinem Kurs hat sich inzwischen eine tolle Dynamik entwickelt. Man kennt sich, arbeitet gut zusammen und tauscht sich viel aus, was das Lernen deutlich angenehmer macht.
Leben in Florenz
Florenz fühlt sich inzwischen richtig vertraut an. Ich habe meine Routinen gefunden, kenne die Wege, Cafés und Plätze, an denen ich am liebsten bin, und entdecke trotzdem ständig neue Ecken. Die Stadt hat eine entspannte Größe, sodass man alles gut zu Fuß erreicht, und genau das macht den Alltag hier so angenehm.
Menschen und Austausch
Durch das internationale Umfeld begegnet man hier ständig neuen Perspektiven und Arbeitsweisen. Der Austausch ist locker und unkompliziert und man lernt viel voneinander, sowohl fachlich als auch persönlich. In den letzten Monaten sind viele Kontakte entstanden, die den Alltag hier wirklich bereichern.
Zwischenfazit
Die erste Hälfte des Semesters war intensiv, lehrreich und voller Eindrücke. Ich fühle mich an der Uni und in der Stadt sehr wohl und habe das Gefühl, fachlich wie persönlich viel zu gewinnen. Jetzt, wo ich weiß, wie schnell die Zeit vergeht, freue ich mich umso mehr auf die zweite Hälfte und alles, was noch kommt.