26. February 2026 | Von Jana Siemon 

KI in der Werbebranche 

KI in der Werbebranche 

KI wird ein immer größerer Teil unseres Lebens. Täglich lernt die KI dazu und wird immer besser. Einige finden den Fortschritt gut und nutzen KI oft, andere sehen KI kritisch und scheuen sich davor. Doch KI ist in vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken. So wird KI auch in der Werbebranche ein immer größeres Thema und die ersten, großen Firmen haben schon gute Filme mit ihr schaffen können. Daher muss auch ich mich in meinem Praktikum damit beschäftigen.  

KI ist bei Sommer & Co ein wichtiges Thema, da KI in Zukunft nicht mehr aus der Videoproduktion wegzudenken sein wird. Um nicht abgehängt zu werden und auch in der Zukunft für Kunden attraktiv zu bleiben, habe ich den Auftrag bekommen mich mit den Möglichkeiten von KI auseinanderzusetzen. Das musste ich nicht alleine tun, sondern gemeinsam mit den zwei anderen Praktikantinnen aus dem Projektmanagement. Sie haben die Recherchearbeit übernommen, während ich die verschiedensten KI-Tools getestet und die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung eingeschätzt habe.  

Anfangs haben wir nur mit kostenlosen Programmen experimentiert und deren Möglichkeiten und Ergebnisse getestet. Von einem Kollegen wurde uns ComfyUI empfohlen, welches ein kostenloses KI-Programm ist, dass auf Node basiert. Zur Erklärung: Nodes meint ein Netzwerk aus verschiedenen Knoten, von denen jeder Knoten (Node) eigene Informationen enthält und zusammen bilden sie ein Knotennetz. Oft wird dieses System für Smart- Homes oder Server verwendet. Auch die Farbbearbeitung bei Da Vici Resolve funktioniert so. Durch das Node- System ist das Programm nicht sehr benutzerfreundlich und schwer zu verstehen. Da ich noch nie mit Node gearbeitet habe, habe ich auch nach mehreren Erklärungen und verschiedensten Tutorials immer noch nicht geschafft ein gutes Ergebnis zu generieren.  

Nach mehreren Versuchen ein ordentliches Bild in ComfyUI zu generieren, haben wir uns dafür entschieden andere Programme zu testen. Das beste Ergebnis mit einer kostenlosen Version haben wir bei HeyGen erzielt. Doch wir kamen schnell an die Grenzen der kostenlosen Version und mussten uns überlegen, ob wir ein Abo bei HeyGen kaufen. Die anderen beiden Praktikantinnen haben recherchiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns ein bestimmtes Abo holen sollten. Nach dem wir die Chefs überzeugt hatten wurde es gekauft. Gleichzeitig musste ein anderer Kollege für ein anderes Projekt einen KI Hund generieren und er stieg nach dem Kauf sofort auf HeyGen um. Leider hatten die anderen Praktikantinnen nicht das Kleingedruckte gelesen und mein Kollege hatte, obwohl wir gezahlt hatten, nach 10 min alle Credits aufgebraucht und konnte nicht weiter generieren. Dies war sehr ärgerlich, aber wir konnten daraus lernen und das Projekt von meinem Kollegen wurde ohne KI fortgesetzt. Nach diesem kleinen Rückschlag haben wir erneut angefangen zu recherchieren, um andere Programme zu testen. Auch haben wir uns über andere KI Werbungen informiert, wie die von Persil. Dabei konnten wir leider nicht herausfinden, welche Tools sie verwendet haben, aber dass die Werbung ein ganzes Jahr gedauert hat, bis sie fertig war. Das gab uns Mut, wenn wir ein schlechtes Ergebnis bekommen haben, da es oft Zeit und gute und genaue Prompts braucht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Beim Testen von Programmen konnten wir oft feststellen, dass je länger und detaillierter ein Prompt ist, desto besser wird das Ergebnis. Auch die Sprache ist entscheidend, da viele KI Tools mit englischen Prompts besser umgehen können als mit Deutschen. Das gilt aber nicht für alle Programme.  

Nach vielen Tutorials und eigener Recherche sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass nicht nur ein KI-Tool reicht, sondern eine Kombination aus mehreren das beste Ergebnis liefert. Leider konnten wir diese Recherche nicht weiter verfolgen, da das Praktikum der anderen beiden Praktikantinnen im Dezember vorbei war und vor Weinachten zu viel anderes zu tun war. Mein Praktikum ist allerdings noch nicht vorbei und ich werde mich in Zukunft noch mit dem Thema befassen können. Dazu werde ich mich auch nach dem Praktikum weiterhin mit KI beschäftigen, da es in Zukunft immer wichtiger in meiner Branche wird. Ich bin ich sehr froh im Praktikum erste Erfahrungen damit machen zu dürfen und ein Ausblick zu bekommen, was mit KI möglich ist und welche Grenzen es momentan noch gibt.  

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