12. February 2026 | Von Jana Siemon 

Feuerwerk statt Schreibtisch

Feuerwerk statt Schreibtisch

Bei Sommer & Co. sitze ich nicht nur den ganzen Tag am Schreibtisch und schneide Videos, sondern darf auch bei Drehs mithelfen. Einer dieser Drehs führte mich zu einem Feuerwerkshersteller.

Drehtage sind was Besonderes, da sie nicht zu meinem Alltag gehören. Drehs kenne ich zwar von der Uni schon, doch in einem professionellen Rahmen ist es aber nochmal besonders spannend. Der Drehtag begann ungewöhnlich spät, nämlich um 14:30 Uhr. Da wir Feuerwerk filmen sollten, musste es dunkel sein. Bevor es losging, haben wir im Lager zuerst das gesamte Equipment zusammengesucht und sorgfältig in den Transporter gepackt. Anschließend wurde noch einmal alles kontrolliert, damit wir nichts vergessen. Danach konnten wir losfahren.

Die Fahrt dauerte etwa eineinhalb Stunden, verging aber dank guter Gespräche im Auto erstaunlich schnell. Vor Ort angekommen bekamen wir als erstes Besucherausweise und mussten die Sicherheitshinweise lesen. Das ist wichtig; schließlich waren wir auf dem Gelände eines Feuerwerksherstellers. Danach begrüßte uns unser Ansprechpartner, erklärte uns die Abläufe und zeigte uns das Gelände.

Nachdem klar war, wo genau wir drehen würden, begannen wir mit dem Aufbau. Da wir Feuerwerk filmten, war dieser schnell erledigt. Danach hieß es Abwarten und Tee trinken bis es dunkel wurde.

Als es schließlich dunkel war, ging es endlich los. Wir waren zu dritt unterwegs und arbeiteten mit zwei Kameras. Meine Kollegen waren für die Kameras zuständig und ich notierte nach jeder Aufnahme den automatisch generierten Clip-Namen der Kamera. Das ist besonders wichtig, da sich die verschiedenen Feuerwerke später kaum noch auseinanderhalten lassen. Durch meine Notizen konnte man später genau nachvollziehen, welches Feuerwerk in welchem Clip zu sehen ist.

Da wir einige Meter von den Personen entfernt standen, die das Feuerwerk gezündet haben, kommunizierten wir über Walkie-Talkies. So konnten wir direkt Rückmeldung geben, ob ein Take gelungen war oder ob ein bestimmtes Produkt noch einmal aufgenommen werden musste.  Als alle Batterien und Raketen abgedreht waren, haben wir noch einmal umgebaut, da wir für die kleinen Fontänen näher rankommen mussten, um ein gutes Bild von ihnen zu bekommen.

Nachdem alle Feuerwerke abgedreht waren, packten wir zügig zusammen, denn es ist sehr kalt geworden. Auf der Rückfahrt wärmten wir uns im Auto auf und sprachen über den erfolgreichen Dreh. Zurück bei Sommer & Co. wurde der Transporter noch entladen, bevor wir uns schließlich auf den Heimweg machten. Es war bereits spät, aber die Stimmung war durchweg positiv.

Der Dreh hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war spannend zu erleben, wie ein professioneller Dreh außerhalb des Büros abläuft. Die Feuerwerke live zu sehen war ein echtes Highlight. Solche Tage zeigen mir immer wieder, wie vielseitig und abwechslungsreich die Arbeit in der Filmproduktion ist.

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