Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr, meisten schon mit einem Kaffee in der Hand und voller Neugier darauf, was heute ansteht. Der erste Weg führt mich immer ins Projektmanagement. Dort klären wir kurz, was für den Tag ansteht und was erledigt werden muss. Danach geht es direkt an meinen Platz. PC hochfahren, Programme öffnen, und schon geht die Arbeit los.
Ich bin meistens in der Postproduktion, hier schneide ich oft mit Premiere Pro Videos. Das liegt mir schon sehr gut und ich kann meine Erfahrung aus dem Studium täglich anwenden. Es macht Spaß aus vielen kleinen Clips, das Beste rauszusuchen und aus den vielen kleinen Clips ein gutes Video zu schneiden. In After Effects bewege ich mich noch nicht ganz so sicher, aber genau das macht es spannend. Jeden Tag lerne ich etwas Neues, probiere Sachen aus und freue mich über jeden kleinen Fortschritt.
Was mein Praktikum besonders gut macht: Ich bin nie allein mit meinen Fragen. Meine Kolleg*innen haben immer ein offenes Ohr. Egal ob technische Probleme, kreative Unsicherheiten oder einfach ein „Wie würdest du das machen?“. Ich bekomme immer ehrliche und hilfreiche Antworten. Manchmal entstehen durch solche Gespräche sogar neue Ideen, die ich vorher gar nicht im Kopf hatte.
Zwischendurch hole ich mir in der Küche einen Tee oder Kaffee, einfach um kurz durchzuatmen. Diese kleinen Pausen tun gut und geben mir neue Energie. Die Mittagspause ist für mich auch ein Highlight. Wir essen oft zusammen, reden über alles Mögliche und lachen viel. Es macht die Arbeitstage einfach angenehmer, wenn man sich im Team wohlfühlt. Dieses Wohlgefühl kommt besonders an Geburtstagen hoch, wenn wir zusammen den Geburtstag feiern und Kuchen essen oder wie im Bild Weihnachts- Süßigkeiten. Auch mein Geburtstag war in der Praktikumszeit und es war sehr schön, dass alle mit mir gefeiert haben und sich über meinen Kuchen gefreut haben. Da habe ich mich als Teil des Teams gefühlt und es hat meinen Geburtstag noch besser gemacht.
Wenn ich mit etwas fertig bin, spiele ich es aus und zeige es dem Projektmanagement. Das Feedback hilft mir jedes Mal genauer hinzuschauen und meine Arbeit stärker zu reflektieren. Dieses Feedback setzte ich auch immer sofort um und behalte es für das nächste Projekt im Hinterkopf. Sobald das interne Feedback durch ist, geht das Projekt zum Kunden. Dieser gibt ebenfalls Feedback, welches ich gerne umsetzte. Wenn der Kunde zufrieden ist und das Projekt abnimmt, ist das ein sehr schönes Gefühl.
Um 18 Uhr ist Feierabend. Bevor ich gehe, melde ich kurz zurück, was ich geschafft habe und woran ich am nächsten Tag weitermachen werde. Danach verlasse ich das Büro meistens mit dem Gefühl, wieder etwas Neues gelernt zu haben.
Dieses Praktikum ist für mich mehr als nur ein Pflichtsemester. Es ist ein echter Einblick in den Alltag einer Agentur und jeden Tag wächst die Vorfreude darauf, wohin mich dieser Weg später einmal führen wird.