19. February 2026 | Von Katharina Ginster Lina Straßhofer 

Ein Semester, das Spuren hinterlässt.  

 

Ein Semester, das Spuren hinterlässt.  

Nun ist das eingetreten, wovor wir uns am meisten gefürchtet haben: alles ein letztes Mal zu erleben und dabei zu merken, wie schwer Abschied wirklich fällt. Bevor wir jedoch vom Ende sprechen, lohnt sich ein Blick zurück an den Anfang, genau dort, wo wir im letzten Blog aufgehört haben und der Dezember gerade begonnen hatte.  

Der Dezember war vollgepackt und das nicht nur mit Lichtern, Weihnachtsstimmung und kalten Tagen, sondern vor allem auch mit der Uni. Wie wir im letzten Blog bereits erklärt haben, standen kurz vor dem Endterm noch einige Abgaben an. Besonders fordernd war dabei eine große Präsentation im Modul Supply Chain Management, auf die wir viel Zeit und Energie verwendet haben. Generell war der Dezember von Uni-Seite aus einfach sehr stressig und manchmal hatte man das Gefühl, dass die To-do-Liste einfach nicht kürzer werden will. 

Trotzdem haben wir uns vom Unistress nicht komplett vereinnahmen lassen und die Weihnachtszeit in Dublin sehr genossen. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, haben uns immer wieder kleine Pausen gegönnt und viele schöne Abende zusammen verbracht. Es gab Movie- und Burger-Nights, lange Spieleabende und natürlich auch den ein oder anderen Pubbesuch. 

Dann war der Dezember auch schon fast vorbei. Über Weihnachten sind wir alle nach Hause geflogen und haben die Feiertage mit unseren Familien verbracht. Das Wiedersehen tat unglaublich gut und trotzdem war Dublin irgendwie immer im Hinterkopf. 

Anfang Januar hieß es dann jedoch wieder zurück nach Irland fliegen, denn es standen noch Klausuren an. In unserem Fall waren es zwei Prüfungen, eine im Modul Supply Chain Management und eine im Modul Business Management. Beide Klausuren hatten es in sich und haben uns definitiv gefordert. Eine Klausur ging drei Stunden, die andere zwei Stunden und man musste essayartige Aufsätze schreiben. Am Ende waren die Klausuren jedoch machbarer als gedacht und die Erleichterung danach war riesig. 

Als dann endlich alles vorbei war, haben wir das natürlich nochmal ordentlich gefeiert. Danach haben wir uns noch einen letzten größeren Ausflug gegönnt und sind nach Cork gefahren, in den Süden Irlands. Besonders sehenswert ist die Stadt Cobh, die man ganz einfach in etwa einer halben Stunde von Cork aus mit dem Zug erreichen kann. Sie hat einen ganz eigenen Charme und war der perfekte Ort, um nochmal Zeit miteinander zu verbringen und das Semester langsam ausklingen zu lassen. 

 Dann kam er, der Moment, vor dem wir uns die ganze Zeit gedrückt hatten. Wir haben alles noch einmal gemacht, ein letztes Mal gemeinsam gekocht, ein letztes Mal durch die Stadt gelaufen, ein letztes Mal zusammen essen gegangen. Es ist unglaublich traurig, dass diese Zeit nun vorbei ist. Gleichzeitig sind wir unendlich dankbar. Wir haben so viel gelernt, fachlich, aber vor allem auch über uns selbst. Wir haben unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und Erinnerungen gesammelt, die uns für immer begleiten werden. 

Wir hatten die Zeit unseres Lebens, haben uns an der Uni sehr wohlgefühlt, die Dozenten waren alle großartig und haben uns das Lernen wirklich leicht gemacht. Dieses Auslandssemester war etwas ganz Besonderes.  

An alle, die überlegen, ein Auslandssemester zu machen: Macht es!!! Diese Zeit kommt so nie wieder und sie ist jede einzelne Herausforderung wert. 

 

Ähnliche Artikel

Dublin, wir sind da!

Unser Start in Dublin war aufregend, chaotisch und voller neuer Eindrücke – ein perfekter Beginn unseres Auslandssemesters am Griffith College.
Mehr
Von Katharina Ginster Lina Straßhofer
22. October 2025 - 1 Minute zu lesen

Studieren und Leben in Dublin 

Unser Auslandssemester am Griffith College in Dublin ist in vollem Gange – und fühlt sich schon jetzt wie eine ganz eigene kleine Welt an.
Mehr
Von Katharina Ginster Lina Straßhofer
1. January 2026 - 1 Minute zu lesen

ZÀIJIÀN BEIJING ! 

Der Abschied von Beijing fühlt sich bittersüß an – zwischen Ankommen, Loslassen und Dankbarkeit.
Mehr
Von Laura Isabel Claros Schilling
2. February 2026 - 3 Minuten zu lesen