22. October 2025 | Von Katharina Ginster Lina Straßhofer 

Dublin, wir sind da!

Unser Start ins Auslandssemester

Dublin, wir sind da!

Zwischen Matcha, One Republic und Vorlesungen… So haben wir unsere ersten Wochen in Dublin erlebt. 

Während die meisten Studis erst zu den Einführungstagen angereist sind, haben wir uns entschieden, schon früher nach Dublin zu fliegen. So konnten wir die Stadt, die Uni und den Campus ganz ohne Uni-Stress kennenlernen. Bei unserer Ankunft in Dublin sind wir gleich vom typischen irischen Wetter sowie vom klassischen „Irish Humor“ begrüßt worden. 

Den Transfer vom Flughafen zum Studentenwohnheim hat das College organisiert, dafür musste man im Vorfeld lediglich ein Formular mit den Ankunftszeiten ausfüllen. Dieses Formular ist auch mehrfach per Mail zugeschickt worden, damit wirklich niemand die Info verpasst hat. 

Unser Studentenwohnheim liegt direkt auf dem Uni-Campus und ist in Apartments aufgeteilt. Jedes Apartment besteht aus drei Zimmern, die entweder als Doppel- oder Einzelzimmer belegt sind. Dazu gibt es einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich mit Küche und Sofa sowie zwei Bäder, wobei wir eines der zwei Bäder in unserem Doppelzimmer haben. 

ABER VORSICHT: Im Apartment ist wirklich fast gar nichts vorhanden. Man muss sich also darauf einstellen, viele Küchenutensilien selbst zu kaufen. Wir haben vieles bei „Dealz“, einem klassischen 1€-Laden, besorgt. Handtücher gibt es ebenfalls nicht. Bettwäsche und Geschirr kann man jedoch im Vorfeld über die Uni „bestellen“ – das hat sich auf jeden Fall gelohnt! 

Dafür, dass der etwas am Rande gelegene Campus auf den Mauern eines Gefängnisses gebaut ist, überzeugt er heute mit seinem Charme. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Buildings, in denen unter anderem die Rezeption, die Bibliothek, verschiedenste Offices, die Unterrichts- und Vorlesungsräume sowie die Mensa und das Café untergebracht sind. Letzteres hat bedauerlicherweise keine studentenfreundlichen Preise ;). 

Außerhalb des Campus gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Direkt gegenüber vom College befindet sich ein Spar, in dem man die nötigen Essentials bekommt. Wer jedoch etwas preisgünstiger unterwegs sein und dennoch eine große Auswahl haben möchte, nimmt auch gerne mal den Fußmarsch von ca. 15 min zum Lidl auf sich. Hier ein kleiner Expertentipp von uns: Die LidlPlus App lohnt sich ;). 

Auch einige süße Cafés und Restaurants gibt es in unmittelbarer Nähe. Unsere Top-Empfehlungen für den besten Matcha, stylisches Interior und Pizza bei Kerzenschein: Café Southbank, Alma Café und Gaillot et Gray. 

Begibt man sich nun zu Fuß oder mit dem Bus Richtung Innenstadt, stößt man hier auf viele weitere tolle Food Spots, Pubs und Touri-Attraktionen. Um mit dem öffentlichen Nahverkehr bequem die Stadt zu erkunden, kauft man sich am besten eine sogenannte LeapCard, die als Ticket fungiert und die man ganz unkompliziert über eine App aufladen kann. Mit dieser erreicht man auch ganz einfach den 30 min entfernten Küstenort Howth. Ein absolutes Must-do in Howth ist der sehenswerte Cliff Walk entlang der Küste. 

 

Unser absolutes Highlight in den ersten Tagen in Dublin war auf alle Fälle das Konzert von One Republic, für das wir uns ganz spontan Karten gekauft haben. Somit ist der Start in unser Auslandsabenteuer mehr als gelungen. 

Auch die Uni selbst hat einiges zu bieten. So hat unser Start mit dem Griffith College Fest begonnen. Beim sogenannten Induction Day sind wir zunächst vom College-Professor willkommen geheißen worden sowie von den weiteren Organen des Colleges. Hierauf folgte ein ereignisreicher Nachmittag mit einer Zaubershow, Live-Musik, einem Zirkusartisten und gaaaanz vielen zuckerreichen Snacks. 

Bevor die Vorlesungen dann wirklich begonnen haben, hat es noch ein paar kleinere organisatorische Herausforderungen gegeben, wie zum Beispiel falsche Fachzuteilungen, fehlende Stundenpläne oder inkorrekte Student-IDs. Auch hierfür hat es zahlreiche Ansprechpersonen gegeben, die uns weitergeholfen und die organisatorischen Probleme mit ihrem irischen Humor wieder wettgemacht haben. 

Nun haben wir unsere erste richtige Woche voller Vorlesungen hinter uns und sind mehr als begeistert. Unsere drei Kurse sind in Lectures (Vorlesungen) und Tutorials (Übungen) aufgeteilt, also ein ähnlicher Aufbau wie an der Macro zuhause. Die Professoren werden hier alle mit Vornamen angesprochen, was anfangs ungewohnt erscheint, jedoch schnell zur Gewohnheit wird. Hinzuzufügen ist der nahbare und herzliche Umgang der Dozenten mit den Studenten, der eine angenehme Lernatmosphäre schafft. 

Wir freuen uns auf die kommende Zeit und sind gespannt auf alles, was noch kommt!! 

Katha und Lina 

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