9. January 2026 | Von Laurent Ademi 

Wie Erfahrungen den Weg ins Praxissemester ebnen 

Wie Erfahrungen den Weg ins Praxissemester ebnen 

Für viele Studierende beginnt die Suche nach einem Praxissemester mit einer langen Orientierungsphase. Bei mir verlief dieser Weg etwas anders und vielleicht hilft meine Erfahrung genau deshalb zukünftigen Studierenden weiter. Ich bin nicht völlig neu in die Berufswelt gestartet, sondern hatte bereits mehrere Werkstudentenstellen, die mich Schritt für Schritt in Richtung Immobilienwirtschaft geführt haben. Trotzdem war der Übergang ins Praxissemester ein wichtiger und bewusster Schritt, der mit klaren Erwartungen verbunden war: Ich wollte ein Unternehmen finden, in dem ich nicht nur zuschaue, sondern wirklich mitarbeite. 

Meine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte ich über mehrere Jahre hinweg in ganz unterschiedlichen Branchen, vom Einzelhandel über die Automobilvermietung bis hin zu verschiedenen kaufmännischen Tätigkeiten. Jede dieser Stationen hat mir geholfen, professionell sicherer zu werden, den Umgang mit Menschen zu verbessern und Verantwortung zu übernehmen. Besonders wichtig war für mich jedoch die Zeit als Werkstudent bei einer Immobilienverwaltung, wo ich erstmals strukturiert im Büroalltag gearbeitet habe und gemerkt habe, wie sehr mir analytische Aufgaben, Datenpflege und administrative Abläufe liegen. 

Der entscheidende Schritt Richtung Immobilien kam dann durch meine Werkstudententätigkeit bei E & G Real Estate. Dort habe ich das Team in Research-Aufgaben, Marktanalysen, Investmentprofilen und der Datenpflege unterstützt. Die Arbeit hat mir gezeigt, wie komplex, spannend und vielfältig die Branche ist, besonders im Bereich Gewerbe- und Büroimmobilien. Gleichzeitig habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie viel Potenzial in diesem Berufsfeld steckt und wie sehr mir die Mischung aus Marktverständnis, Kommunikation und Analyse liegt. 

Als ich mich schließlich auf mein Praxissemester vorbereitet habe, war für mich klar: Ich möchte diese Eindrücke vertiefen und in einem Umfeld arbeiten, in dem ich mehr Verantwortung übernehmen kann. Da ich bereits bei E & G Real Estate tätig war, kannte ich das Team, die Aufgaben und die Erwartungen. Trotzdem bin ich den Prozess wie eine reguläre Bewerbung angegangen, mit einem aktualisierten Lebenslauf, klar formulierten Zielen und der Motivation, nicht mehr nur unterstützend, sondern aktiv im Gewerbemaklerteam mitzuwirken. 

Das Gespräch verlief offen und ehrlich. Man hat mir klar gezeigt, dass meine bisherigen Erfahrungen wertvoll sind und ich im Praxissemester noch tiefer in Vermietungsprozesse, Kundengespräche und Marktanalysen einsteigen kann. Kurz darauf kam die Zusage, ein Moment, der mir gezeigt hat, dass sich die letzten Jahre an Erfahrungen ausgezahlt haben und dass ein roter Faden im Lebenslauf oft stärker ist als man denkt. 

Mit diesem Beitrag möchte ich zukünftigen Studierenden zeigen, dass der Weg ins Praxissemester kein linearer Prozess sein muss. Unterschiedliche Jobs, Werkstudentenstellen und Erfahrungen können sich am Ende perfekt ergänzen. Wichtig ist, früh herauszufinden, was einem wirklich liegt und dann mutig den nächsten Schritt zu gehen. 

 

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