Global Mobility bei sbp
Ich absolviere derzeit mein Praxissemester im Bereich People&Culture bei schlaich bergermann partner (sbp) in Stuttgart.
sbp ist an zehn Standorten weltweit vertreten – von Stuttgart, Berlin, Hamburg und Paris bis nach New York, Los Angeles, São Paulo, Madrid, Shanghai und Riad. Diese internationale Präsenz ist kein Zufall, sondern gehört seit den Anfängen des Unternehmens zur Philosophie: Wer weltweit außergewöhnliche Bauwerke plant, muss auch vor Ort sein, um lokale Gegebenheiten wirklich zu verstehen. Genau hier kommt der Bereich Global Mobility ins Spiel, mit dem ich mich in den letzten Wochen intensiv beschäftigt habe.
Was steckt hinter Global Mobility?
Global Mobility umfasst bei sbp alle Themen rund um den internationalen Einsatz von Mitarbeitenden. Das reicht von kurzen Projekteinsätzen im Ausland über längerfristige Entsendungen bis hin zum permanenten Wechsel an einen anderen Standort. Da unsere Projekte oft eng mit den lokalen Büros vor Ort abgestimmt werden, ist es keine Seltenheit, dass Kolleg:innen zeitweise zwischen den Standorten wechseln, etwa um ihr Fachwissen einzubringen oder um ein neues Büro beim Aufbau zu unterstützen.
Entsendungen: mehr als nur ein Flugticket
Eine Entsendung klingt zunächst simpel, steckt aber voller organisatorischer Details. Bevor eine Kollegin oder ein Kollege an einem anderen Standort tätig werden kann, müssen viele Fragen geklärt werden: Wie lange dauert der Einsatz? Welche arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen gelten im Zielland? Wie wird das Gehalt während der Entsendung geregelt und welche Unterstützung braucht die Person bei persönlichen Themen wie Wohnung, Umzug oder Familie?
Im Rahmen meines Praxissemesters durfte ich einen Einblick in diese Prozesse gewinnen, unter anderem bei der Vorbereitung von Unterlagen, der Recherche zu länderspezifischen Anforderungen und bei der aktiven eigenständigen Durchführung von Entsendungen. Besonders spannend finde ich dabei, wie viele verschiedene Bereiche zusammenspielen müssen, von People&Culture über die Finanzabteilung bis zu den lokalen Büros, damit eine Entsendung am Ende reibungslos funktioniert.
Zwischen Formularen und Fristen: der Visaprozess
Zentraler Baustein jeder internationalen Tätigkeit ist die Beantragung des passenden Visums oder der Arbeitserlaubnis. Je nach Zielland unterscheiden sich die Anforderungen dabei erheblich, sowohl bei den benötigten Dokumenten als auch bei den Bearbeitungszeiten. Während in einem Land ein Antrag innerhalb weniger Wochen bearbeitet wird, kann es andernorts deutlich länger dauern, bis alle Genehmigungen vorliegen.
Aus diesem Grund ist eine frühzeitige und sorgfältige Planung entscheidend. Dazu gehören unter anderem das Zusammenstellen der notwendigen Nachweise, die Abstimmung mit externen Dienstleister:innen sowie ein genauer Blick auf aktuelle rechtliche Entwicklungen im jeweiligen Land. Ich unterstütze das Team dabei, zum Beispiel bei der Vorbereitung von Checklisten und beim Nachhalten von Fristen, damit nichts auf der Strecke bleibt.
Warum mich das begeistert
Am meisten fasziniert mich, wie sehr Global Mobility zeigt, dass internationale Zusammenarbeit weit mehr bedeutet als gemeinsame Projekte auf dem Papier. Dahinter steckt echte Koordination zwischen Menschen, Ländern und Regelwerken. Für mein Studium nehme ich mit, wie wichtig interkulturelles Verständnis, Sorgfalt im Umgang mit rechtlichen Vorgaben und vorausschauende Planung in einem international tätigen Unternehmen sind.