2. November 2024 | Von Laetitia Brand und Emily Lörcher 

Bangkok; Thailand: Zwischen Karaoke Bars und Drag Shows

Bangkok; Thailand: Zwischen Karaoke Bars und Drag Shows

Sawadee kha und willkommen zurück zu einem weiteren Blogpost aus der coolsten Stadt überhaupt, Bangkok!! Es ist jetzt Ende September und der Höhepunkt der Regenzeit ist erreicht, was uns natürlich in keiner Weise davon abhält dieses Land in allen seinen Facetten zu genießen und mit euch unsere Erfahrungen zu teilen. Zunächst einmal ein kleiner Hinweis am Rande, nehmt nicht eure schönsten Schuhe mit hierher außer ihr möchtet sie vorsätzlich mit braunen Flecken verschönern… aber keine Sorge, trotz des starken Regens, der meistens am Abend über die Stadt herfällt, erlebt man hier fast täglich etwas Neues und schlussendlich ist eine Regenzeit auch nur Gewöhnungssache 🙂 Da wir in der Zwischenzeit ziemlich viel erlebt haben, wird dieser Post etwas durchgemischt, also hier eine kleine Inhaltsangabe. Universitätstechnisch haben wir hier über viele gemeinsame Ausflüge und die erste Klausurenphase zu berichten, was das Nachtleben so angeht, haben wir nur für den Blog ein paar Erfahrungen gesammelt und ….

Mit unserer Thai Culture Class machen wir fast wöchentlich einen Ausflug oder lernen die Facetten der Kultur Thailands durch Kurse mit Experten etwas näher kennen. In einem unserer ersten Ausflüge sind wir gemeinsam nach Ayutthaya gefahren, einer Stadt in der Nähe Bangkoks, welche tatsächlich einmal die Hauptstadt Thailands war. Dieser Exkurs ist bisher einer unserer Favoriten was natürlich nicht nur an dem ganzen Essen lag, was wir fast rund um die Uhr bekommen haben… Neben den Ausflügen hatten wir verschiedenste Kurse in denen uns Experten zu Themen wie der thailändischen Kochkunst, den Muay Thai Techniken und traditionellen Tänzen einen Einblick gegeben haben in denen wir natürlich auch selbst aktiv werden durften. Etwas weniger erfreulich ist natürlich die aktuelle Klausurenphase welche über ein paar Wochen andauert und aus Klausuren aber vor allem Gruppenarbeiten und Präsentationen besteht. Doch im Großen und Ganzen hat man während den Midterms dennoch viel Zeit neben der Uni einiges zu erleben.

Beispielsweise sind wir hier auf unsere erste Drag Show gegangen, was eine der coolsten Erfahrungen bislang war. Das Viertel Silom in Bangkok ist vor allem für seine LBGTQ+ Bars und Clubs bekannt doch auch mehrere Food Märkte und Restaurants machen dieses Viertel zu einem der interessantesten der Stadt. Wenn man sich nach einem privateren Abend in der kleinen Gruppe fühlt, ist eine Karaoke Bar eine weitere Möglichkeit den Tag ausklingen zu lassen und wer wie wir bereits aus K-Dramen eine Vorstellung davon hatte, wie eine solche Bar aussehen sollte, wird dahingehend auf gar keinen Fall enttäuscht!

Einer der coolsten Orte in Bangkok ist unserer Meinung nach China Town. Tagsüber kann man hier viele verschiedene chinesische Tempel, sowie Street Art entdecken, aber wie auch der Rest der Stadt, erwacht dieses Viertel erst am Abend richtig zum Leben und ist mit den unzähligen Neonschildern der Restaurants und Shops eine echt schöne Fotokulisse. In einer einspurigen Straße sind hier rechts und links hunderte Streetfoodstände aneinandergereiht. Man findet hier das beste Essen aus der chinesischen und thailändischen Küche, hier kommt also wirklich jeder auf seine Kosten.

Wir haben uns außerdem ein paar Tage Auszeit von dem ganzen Stadttrubel genommen und uns spontan einen Kurztrip nach Krabi und PhiPhi Island gebucht. Das Gefühl mit einem kleinen Rucksack in den Strandurlaub zu fliegen war super ungewohnt. Angekommen in Krabi hat es uns direkt die Sprache verschlagen, diese Stadt ist wahrscheinlich einer der schönsten in ganz Thailand. Überall sind riesige Kalksteinfelsen, schöne Strände und es gibt viele Aktivitäten, die man unternehmen kann. Wir sind mit einem Kajak durch Mangrovenwälder gefahren, haben eine Bootstour gemacht, bei der man bei verschiedenen Inseln stoppt und schnorcheln kann, sind mit einem Longtailboat zum Railay Beach gefahren und haben den Abend immer auf einem Night Market mit Livemusik und Feuershow ausklingen lassen.

Von Krabi sind wir dann mit einer Fähre nach Ko Phi Phi gefahren und auch hier kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Die Insel ist relativ klein und alles ist zu Fuß aus erreichbar, deswegen gibt es auch keine Autos und Motorräder dort. Natürlich ist es hier auch super touristisch und nicht mehr mit dem Paradies zu vergleichen was es mal vor dem Film „The Beach“ war, aber dennoch ein traumhaft schöner Ort. Wir waren tagsüber an einem der unzähligen Strände und haben einfach die Sonne genoßen, zum Sonnenuntergang sind wir zu einem Viewpoint gewandert bei dem man einen Ausblick auf die gesamte Insel und die Nachbarinsel Phi Phi Leh hat. Die Insel hat auch in Bezug auf das Nachtleben echt viel zu bieten: In der Reggae Bar finden abends Muay Thai Kämpfe zwischen Profis, aber auch Amateuren statt; außerdem wird auf der Insel zwei Mal die Woche eine Pool Party geschmissen und in den Bars ist wirklich an jedem Abend was los. Nach ein paar Tagen hieß es leider wieder Abschied zu nehmen und zurück nach Bangkok zu fliegen, die Stadt, die sich langsam anfühlt wie unser zweites zuhause und man dann doch wieder froh ist zurück zu sein.

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